Baden.fm: Sex-Industrie klagt über Prostituiertenschutzgesetz und verleiht Gütesiegel

Ein Freiburger Betrieb hat mit fünf von sechs Kronen die bisher höchste Auszeichnung bekommen

Die Rotlichtbranche klagt über zu strenge Reglementierungen, lange Wartezeiten auf Betriebsgenehmigungen und eine insgesamt schleppende und uneinheitliche Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG).  Dieses ist seit 01. Juli 2017 als Bundesgesetz in Kraft getreten und enthält eine Fülle von Pflichten und Regelungen für Sexarbeiter, Bordellbetreiber und Kunden.

Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V. (BSD) geht davon aus, dass bei den Behörden immer noch die Vorstellung herrscht, dass Sexarbeiter grundsätzlich ausgenutzt werden und Betreiber von Bordellen immer Ausbeuter seien. Das neue Gesetz schütze in dieser Form niemanden, sondern erschwere allen die Arbeit, so die Mitglieder des BSD.

Um dem Schmuddel-Image entgegen zu wirken, das der Branche nach wie vor anzuhaften scheint,  verleiht der BSD jetzt Gütesiegel. Bei dem können Betriebe mit bis zu sechs goldenen Kronen bewertet werden – angelehnt an die fünf Sterne der Hotellerie. Die Freiburger „Villa Deluxe“ hat jetzt erstmals fünf Kronen erhalten, die höchste Auszeichnung, die bisher vom BSD verliehen wurde.

Quelle: Baden.fm

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